
Am Ende ihrer Reise stand eine Übergabe: Im Gottesdienst am Sonntag, 25. Oktober, haben Hildegard und Ansgar Schreiner aus Limburgerhof die Spende ihrer diesjährigen Benefiz-Radtour in Maxdorf überreicht. Dr. med. Ulrike Frieß von der Stiftung "zu guter Letzt - Hospizbegleitung im Rhein-Pfalz-Kreis" nahm 3.000 Euro für das geplante Hospiz in Maxdorf entgegen. Weitere 3.000 Euro gingen an die Kinder- und Jugendarbeit der Pfarrei Hl. Christophorus in Waldsee.
Das Ehepaar war im Mai zum siebten Mal für den guten Zweck aufs Rad gestiegen. Die Route führte von Madrid nach Lissabon, über Ávila und den Wallfahrtsort Fatima. 896 Kilometer und 7.353 Höhenmeter legten die beiden zurück. Sie fuhren durch Hagelschauer und eisigen Gegenwind auf den Passhöhen der Meseta, später bei über 30 Grad durch die Serpentinen der Extremadura. Unterwegs begleiteten sie freundliche Zurufe, ein kräftiges „¡Buen Camino!“ und die Hilfsbereitschaft vieler Menschen am Wegesrand. Ansgar Schreiner hielt die Erlebnisse in Tagesberichten fest, die Familie, Freunde und Unterstützer verfolgen konnten. Die Spenden kamen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis ebenso wie von Lesern der Reiseberichte. "Das ist das bislang höchste Spendenergebnis unserer Benefiz-Radtouren", freute sich Ansgar Schreiner. Vereinsvorsitzender Tobias Wrzesinski dankte den Schreiners für ihr großartiges Engagement und allen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung der Hospiz- und Palliativarbeit.
Der Maxdorfer Chor gestaltete den Gottesdienst in der Kirche St. Maximilian musikalisch und überraschte die Schreiners nach der Übergabe mit einem Lied. Zwei Strophen hatten die Sängerinnen und Sänger eigens auf die Spendenübergabe umgedichtet:
„Danke für die große Spende. Danke für das große Herz. Danke für die Menschlichkeit, die lindert Leid und Schmerz.
Danke, dass wir helfen können. Danke für das Mitgefühl. Danke, denn gemeinsam schaffen wir erst richtig viel.“